Angeregt durch die Entwicklung im deutschen Gesundheitssystem in den 90iger Jahren hatte Dr. Jörg Rehwald sehr frühzeitig die Potentiale der Access Regulation beim Einsatz von intelligenten Chipkarten (Smart Cards) und damit beim Einsatz als elektronische Gesundheits-Karte in Deutschland sehr frühzeitig gesehen. Durch seine Tätigkeit als Arzt und Rettungsmediziner hat er darüber hinaus die Möglichkeiten eines strukturierten Vorgehens zur besseren Information des Krankenhauses bei medizinischen Notfällen und Rettungseinsätzen erkannt. Dazu hat er in der Folge Patente entwickelt und angemeldet. Diese Patentanmeldungen wurden zusammen mit Holger Vajen und mit Karl-Heinz Witt, die heute auch das Kern-Management-Team bilden, erweitert und fortentwickelt. Für die Access Regulation wurden internationale Patente angemeldet und in die Onismed AG als Patent-Inhaber-Gesellschaft eingebracht.
Neben den Kontakten zu beeinflussenden Leuten im deutschen Gesundheitswesen sind im im Laufe der Zeit viele internationalen Kontakte hinzugekommen. Es zeigt sich, dass besonders im Ausland ein hohes Interesse besteht, die Anwendungsfelder der Zugangsregulation nicht nur auf eine eGK (elektronische Gesundheitskarte) zu begrenzen, sondern insbesondere eine MFC Multi-Function-Card (= die Medatrans-Card) einzusetzen, die in weiteren Bereichen z. B. im „Public Sector“ (elektronischer Ausweis, Pass, Führerschein etc.), als Kredit- und Bankkarte, als Content Karte für Veranstaltungen (elektronische Tickets) u.v.m. eingesetzt werden kann.
Medatrans sieht die „deutsche“ eGK als einen zu berücksichtigen Baustein in der Entwicklung einer MFC, die auch ohne vorhandene Telematik-Infrastruktur in einer „Offline-Variante“ oder einer „Semi-Online-Variante“ zum Einsatz kommen können muss.
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