Es ist möglich, auch Software-Updates und neue Anwendungen in einem gesicherten Umfeld auf die Karte zu laden. Auf der zentralen Seite wird dies durch ein Card Management System (CMS) innerhalb der Telematik-Infrastruktur, welches über entsprechende Access-Regulatoren und Konnektoren verfügt, sichergestellt.
Eine solche multi-funktionale Karte (besser der Chip auf der Karte) muss also höheren Anforderungen genügen, als es derzeit für die deutsche eGK der Fall ist. Daher ist eine „bessere“ Ausstattung des Chips als momentan für die eGK geplant, vorgesehen. Diese bessere Ausstattung bringt allerdings auch etwas höhere Kosten mit sich.
Da wir – besser unsere Kunden und Interessenten – vorhaben, die Karte auch kontaktlos einzusetzen, planen wir optional den Einsatz einer Hybrid-Karte unter Nutzung eines RFID (Radio-Frequency-Identification) im NFC-Modus (Near Field Communication). Der RFID ist mit der „Chip-CPU“ auf der Karte verbunden und übernimmt bei kontaktlosem Arbeiten die Kommunikation. Der Einsatz eines RFID bringt weitere Vorteile mit sich. Neben der kontaktlosen Nutzung für Zutritts-/Durch-/Einlasskontrollen ist die ID des RFID-Chips einzig (unique) und bietet damit eine zusätzliche Fälschungssicherheit und kann als Schlüssel für die digitale Signatur genutzt werden. Die genormte Übertragungsfrequenz des RFID bietet die Basis, um von der Karte direkt mit vielen Geräten kommunizieren zu können, um z. B. Kartendaten drahtlos zu einem Moblie, PC oder auf einen Drucker zu schicken. Für besondere Anwendungsfälle ist bei entsprechender Ausstattung der Karte auch eine „Bewegungsverfolgung“ möglich.
Als MFC, die auch die Anforderungen der eGK mit abdecken soll, setzt die Basisimplementierung - wie auch bei Medatrans-Net – auf den Spezifikationen der gematik GmbH auf, um die Anforderungen an die eGK mit abzudecken.
|