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Medatrans AG
     
 
                 
 
 
     
 
   

Oder der Patient benötigt eine besondere Behandlungsart, wie bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Dann sollte dem Arzt vor Ort sofort die Information zur Verfügung stehen, wo die hierfür spezialisierte Einrichtung für eine Einweisung aktuell belegbar ist. Heute wird durch zahlreiche telefonische Rückfragen geklärt, wo der Patient aufgenommen werden kann. Dieses Verfahren kostet wertvolle Zeit in der Rettungskette und schmälertden Heilerfolg.

Die Krankenhauszuweisung von Patienten ist oft unzureichend:

  • sie erfolgt nur nach räumlicher Nähe des Krankenhauses
  • es wird vor dem Transport nicht eingehender geprüft, ob eine spezifische, patientenorientierte Belegung (aufgrund von Diagnosen) überhaupt möglich ist
  • die Vorbereitung der Zielklinik auf Patienten ist bisher nur unzureichend
  • Kommunikationsprobleme treten vielfach in der gesamten Rettungskette zwischen Leitstelle, Rettungspersonal vor Ort und Krankenhaus auf; eine formalisierte Übergabe des Patienten findet kaum statt
  • Kommunikationsprobleme treten ebenfalls im Interhospitaltransport auf….

„Zeitverzögerungen ergeben sich aus der mangelnden Kommunikation zwischen anforderndem Krankenhaus und Zielspital. Oft weiß die aufnehmende Klinik nichts von dem Patienten, der an sie überstellt wird, bis der Notarzt mit seinem Patienten vor der Türe steht." (Rauter, AGN, 7/2003, 4).

„Notfalltourismus”:
Wegen belegter oder unzureichender Kapazitäten erfolgen teilweise Fahrten von Krankenhaus zu Krankenhaus. Die Folge für den Patienten sind verlängerte Liegezeiten, unnötige Weiterverlegungen, verlängerte Rehabilitations-Zeiten und z. T. Langzeitschäden oder Tod.

       
       
   
                 
 
     
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